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Basilika Mariä Himmelfahrt (Bazilika Nanebevzetí Panny Marie)

Vorherige Folgende
  • Kirche und Kloster von Elisabeth Richza von Polen (Eliška Rejčka) gegründet

  • Berühmtes Gemälde der Schwarzen Madonna auf dem Silberaltar

  • Hier waren u.a. G. J. Mendel und L. Janáček tätig

Juwel der gotischen Architektur in Mähren.

Die der Mariä Himmelfahrt geweihte Kirche wurde im Jahr 1323 auf Geheiß von Königin Elisabeth Richza von Polen (Eliška Rejčka), der Witwe des böhmischen Königs Wenzel (Václav) II. in Altbrünn begonnen zu bauen. Gleichzeitig gründete sie direkt daneben das Zisterzienserinnenkloster, auch „Aula Sanctae Mariae“ genannt. Nach ihrem Tod im Jahre 1335 wurde Elisabeth Richza in der Basilika bestattet und die Stelle ihrer letzten Ruhestätte ist auf dem Fußboden mit einem E mit Königskrone gekennzeichnet.

Im 18. Jahrhundert wurde das Innere der Kirche barockisiert und zugleich auch weitere barocke Gebäude der Abtei errichtet. Auf Geheiß von Joseph II. zogen die Augustiner 1783 von ihrem ursprünglichen St.-Thomas-Kloster (klášter sv. Tomáše) auf den Mendelplatz (Mendlovo náměstí) und brachten auch den berühmten „Silbernen Altar“ mit, der von dem einzigartigen Gemälde der Schwarzen Madonna dominiert wird, das 1365 der Kaiser Karl IV. der St.-Thomas-Kirche (kostel sv. Tomáše) schenkte. In der Basilika findet jedes Jahr Mitte August eine Wallfahrt zur Schutzpatronin der Stadt Brünn und der Perle Mährens statt, wie die Schwarze Madonna auch genannt wird.

Dank dem Wirken der Augustiner im Bereich der Bildung war die Abtei in Altbrünn ein Zentrum des geistlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Stadtlebens. Zu den Persönlichkeiten, die hier tätig waren, gehören z.B. der Entdecker der Prinzipien der Vererbung Gregor Johann Mendel und der Komponist Leoš Janáček.

Nächstgelegene Haltestelle des öffentlichen Personennahverkehrs: Mendlovo náměstí

Adresse und Kontakt

Mendlovo nám. 1
60300 Brno

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