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Stránská-Felsen (Stránská skála)

Vorherige Folgende
  • Beliebter Ausflugsort vieler Brünner

  • Bedeutende paläontologische Fundstätte

  • Einzigartiges biologisches und archäologisches Gebiet

Die Felsformation erstreckt sich zwischen den Stadtteilen Slatina und Líšeň

Der Stránská-Felsen ist ein nationales Naturdenkmal und gehört zu den schönsten Felsformationen in der Stadt. Archäologische Untersuchungen haben bewiesen, dass es hier bereits in der Altsteinzeit erste Siedlungen gab, das Gebiet zählt auch zu der ältesten belegten Siedlung des Homo erectus in Europa. Einige Höhlen die sich hier befinden, gehören auch zu bedeutenden paläontologischen Fundstellen. So wurden z.B. in der Absolon-Höhle 645 versteinerte Vogelknochen aus dem Pleistozän gefunden, in der Woldrich-Höhle wiederum Zahnfossile einer neuen Säbelzahntigerart. Die Forschungen und Besuche normaler Tagesausflügler führten zur Auffindung vieler weiterer Fossile, vor allem von wirbellosen Meerestieren, seltener auch von Hai- oder Fischzähnen.

Ab dem Mittelalter diente der hiesige Kalkstein als Baumaterial und wurde z.B. für den Parnass-Brunnen auf dem Krautmarkt verwendet. Das Gebiet wurde auch während des Zweiten Weltkriegs genutzt. Es kam hier zur Grabung von Stollen, die der nahegelegenen Fabrik für Flugzeugmotoren dienen sollten, die Arbeit wurde allerdings von einem Flugangriff amerikanischer Bomber im August 1944 unterbrochen. Nach dem Krieg entstand an dieser Stelle ein Atombunker, der heute als Kommandoposten des Zivilschutzes hinter beschlagenen Eisentüren bereitsteht.

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