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  • Vier aufeinanderfolgende ehemalige Steinbrüche

  • Der obere Rand des Steinbruchs befindet sich in einer Höhe von 424 Metern

  • Wertvolles ökologisches Gebiet, Vorkommen thermophiler Arten

Die Terrassen bieten einen bezaubernden Ausblick auf Brünn vom Nordosten aus

Der Hády-Hügel mit dem Fernsehsendemast ist eine nicht zu übersehende Dominante der Stadt und gleichzeitig ein bedeutendes Erholungsgebiet. Einen Teil des Gebiets nehmen vier aufeinanderfolgende ehemalige Steinbrüche ein, die „Dschungel“, „alter und neuer Stadtsteinbruch“ und „Rosenquarzsteinbruch“ genannt werden. Kalkstein wurde dort bereits im Mittelalter abgebaut und heute führt hier ein zwei Kilometer langer Lehrpfad mit Informationstafeln lang.

Hády ist ein sehr wertvolles ökologisches Gebiet, vor allem dank dem Vorkommen thermophiler Pflanzen- und Tierarten, oft an der nördlichen Grenze ihres Auftretens. Es befinden sich hier auch mehrere geschützte Orte, z.B. die Naturschutzgebiete „Hádecká planinka“, „Velká Klajdovka“ oder „Kavky“. Ein beliebter Ort ist auch der See am Grund des Rosenquarz-Steinbruchs oder das Lama-Zentrum, wo man Alpakas und Schafe anschauen kann. Die Wälder auf der Nordseite gehören bereits zum Mährischen Karst (Moravský kras) und steigen leicht bis zum Šumbera-Hügel an, wo sich ein kleines Denkmal für Stanislav Kostka Neumann befindet.
Auf dem hiesigen Aussichtspunkt schöpfte er wahrscheinlich Inspirationen für sein „Buch der Wälder, Gewässer und Hänge (Kniha lesů, vod a strání)“. Auf dem blaumarkierten Wanderweg kann man bis zur Ruine der Obřaner Burg (obřanský hrad) gelangen, die Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut wurde.

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