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  • Fünf Teiche laden Winter wie Sommer zur Erholung ein

  • Ganzjährig betriebene Sommerrodelbahn

  • Überreste einer Festung und eine Höhle im hinteren Teil des Tals

Wälder und Teiche am östlichen Rand von Brünn

Das Mariental hat seinen Namen von der Gräfin Marie von Fünfkirchen, der Ehefrau des Grafen Belcredi, die dieses Gebiet vergötterte. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde es Gottwaldtal genannt und nach November 1989 wurde es wieder in Mariental umbenannt. Es ist in den Sommer- wie Wintermonaten gut besucht. Während im Sommer das Waldgebiet die Brünner zu Spaziergängen, Fahrradtouren und zum Angeln oder Baden in einem der fünf Teichen einlädt, laufen im Winter auf den gefrorenen Flächen Schlittschuhfahrer und entlang dieser Skilangläufer. Im Jahr 2009 wurde hier eine Rollstuhlroute mit einer Gesamtlänge von acht Kilometern gebaut. Es gibt hier auch eine ein Kilometer lange Sommerrodelbahn, die ganzjährig betrieben wird. Im 2018 wurden drei Singletrails für die Öffentlichkeit freigegeben.

Bemerkenswert sind die Reste der befestigten Siedlung „Staré zámky (Alte Schlösser)“, die sich zwischen den Teichen „U Kadlcova mlýna (Zur Kadlecmühle)“ und „Pod Hrádkem  (Unter der kleinen Burg)“ befinden. Die Siedlung war dauerhaft von der Jungsteinzeit bis zum 12. Jahrhundert bewohnt. Eine große Attraktion sind auch die Höhlen im hinteren Teil des Tals. Die bekannteste ist die „Pekárna-Höhle“ mit dem massiven Eingangsportal, ein bedeutendes archäologisches Gebiet, das als Kulturdenkmal geschützt ist. Man kann auch die Höhlen „Švédský stůl (Schwedischer Tisch)“ oder „Netopýrka (Fledermaus)“ besuchen. Die Ochoz-Höhle, die fast zwei Kilometer misst, ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

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