ERKUNDEN SIE DAS BRÜNN VON LEOŠ JANÁČEK

Die Augustinerabtei in Altbrünn (Augustiniánské opatství na Starém Brně), der Mendelplatz (Mendlovo náměstí) und Leoš Janáček

  • Musikalische Ausbildung im Augustinerkloster

  • Chorleiter der Basilika Mariä Himmelfahrt (Bazilika Nanebevzetí Panny Marie)

  • Wohnung im Haus auf dem Klosterplatz (Mendelplatz)

Der größte Teil von Janáčeks Leben ist mit Altbrünn verbunden.

Leoš Janáček zog 1865 nach Brünn. In die Stiftung zur Förderung und Entwicklung der Musik (fundace k rozvoji hudby) am Augustinerkloster in Altbrünn hatte ihn sein Vater geschickt, der sich danach sehnte, seinem Sohn eine hochwertige Musikbildung zukommen zu lassen. Die musikalisch begabten Stipendiaten aus armen Verhältnissen wurden ihren hellblauen Anzügen nach „die Blauen“ genannt.

Im Augustinerkloster waren zu dieser Zeit zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten tätig, darunter der Komponist Pavel Křížkovský und der Entdecker der Vererbungsprinzipien Gregor J. Mendel. Janáček vertrat Křížkovský später als Chorleiter der Klosterbasilika Mariä Himmelfahrt. In Altbrünn lebte Janáček bis zu seinem 56. Lebensjahr 1910. Er besuchte hier die Grundschule und Realschule, arbeitete hier auch als Lehrer und nach der Hochzeit wohnte er mit seiner Frau Zdenka in einem Pavlač-Haus, das mitten auf dem Klosterplatz (heute Mendelplatz) stand. Hier wurde sein Sohn Vladimír (1888–1890) geboren und starb im Alter von 2 Jahren und mit 21 Jahren starb hier auch seine geliebte Tochter Olga (1882–1903).

An Janáčeks Klosteraufenthalt erinnert eine Gedenktafel von J. Mark, die sich im sog. Windenhof (rumpálové nádvoří) befindet. Es zeigt Orgelpfeifen, vor denen die Reliefköpfe von vier singenden Knaben zu sehen sind und darunter die schwarze Inschrift: „Ve starobrněnském klášteře vyrůstal od roku 1865 Leoš Janáček (Im Altbrünner Kloster wuchs von 1865 Leoš Janáček auf)”.

Adresse und Kontakt

Mendlovo náměstí
60300 Brno

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