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Jüdische Denkmaler und St.-Prokop-Basilika in Třebíč

Ursprünglich war die St.-Prokop-Basilika der Jungfrau Maria eingeweiht. Durch komplette Verwüstung der Kirche während mehrerer Kriege wurde das Objekt über 200 Jahre ausschließlich für weltliche Zwecke genutzt. Nach ihrer Renovierung  wurde die Basilika dem Prokop eingeweiht und wieder durch die Kirche genutzt. Als der wertvollste Teil der Basilika gilt die Krypta mit der ursprünglichen, über 700 Jahre alten Deckenholzschalung. Die gegenwärtige Gestaltung des Interieurs wurde in den Jahren 1924-1935 von Kamil Hilbert geschaffen.

Třebíč gehörte zu den bedeutenden Zentren der jüdischen Kultur in Mähren. Das einzigartig erhalten gebliebene Judenviertel gilt als eine Zeugenschaft des Zusammenlebens der Juden und Christen. Das jüdische Viertel mit einer dichten Verbauung umfasst über 120 Wohnhäuser, die neben den Objekten der ehemaligen jüdischen Institutionen vertreten waren - Rathaus, Schulen, Rabbinat und Armenhäuser. In ihrer Exposition bietet die hintere Synagoge unter anderem Informationen über die Geschichte des jüdischen Viertels. Die vordere Synagoge dient heute als Andachtsraum der Tschechoslowakischen Hussitenkirche. Der ursprüngliche jüdische Friedhof wurde im 17. Jahrhundert auf den nördlichen Hügelhang Hrádek verlegt, wo heutzutage ungefähr 3 000 steinerne Grabmale zu sehen sind. Der älteste stammt aus dem Jahre 1631. Zum Friedhof gehört auch ein Trauzimmer aus dem Jahre 1903 mit einem einzigartig erhalten gebliebenen Interieur, wo bis heute Bestattungszeremonien nach alten jüdischen Traditionen durchgeführt werden können.

Quelle: http://www.unesco-czech.cz/trebic/predstaveni/
 

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