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Historisches Zentrum in Teltsch (Historické centrum v Telči)

Laut einer Legende geht die Stadtgründung auf den Sieg des Mährischen Fürsten Otta II. über den tschechischen Fürsten Břetislav im Jahre 1099 zurück. Es war ausgerechnet der Sieger, der sich für die Errichtung einer Kapelle, später einer Kirche und Siedlung, der heutigen Altstadt, einsetzte. Den größten Aufschwung erreichte die Stadt in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts unter Regierung des Zacharias von Neuhaus (Zachariáš z Hradce). Anfang des 19. Jahrhunderts hatte Telč einen bedeutenden Einfluss in der ganzen südwestlichen Region Mährens, der mit dem Einbruch der Eisenbahn im Jahre 1898 noch stärker wurde. Die bislang letzte wesentliche Änderung im hiesigen städtischen Leben trat nach dem Jahre 1992 ein (Eintragung in die UNESCO-Liste), die ein erhöhtes Interesse weckte und anschließend Zufluss von Touristen zur Folge hatte.

Der historische Stadtkern, umgeben von Seen und Toren, erhielt sich jahrzehntelang seinen eigenartigen, an die Zeit des Zacharias von Neuhaus erinnernden Charakter. Erstens ist es die ursprüngliche königliche Wasserfestung aus dem 13. Jahrhundert, die an der Kreuzung mehrerer Handelswege eingerichtet wurde. Die Wasserfestung zusammen mit dem historischen Stadtkern erhielt die heutige Form dank des Wiederaufbaus vom 16. Jahrhundert. Der geräumige Renaissance-Schlosskomplex wurde vom Architekten B. Maggi von Arogna geschaffen. An das Schloss schließt sich noch ein interessant situierter Garten mit einem Park. Das Schloss lockt Besucher mit seinen prachtvollen Innenräumen mit einzigartiger Verzierung, historischer Ausstattung sowie wertvollen Sammlungen. In der ehemaligen Burggrafschaft befindet sich heutzutage Museum mit ethnographischen Sammlungen und Exposition zur Stadtgeschichte. Neben dem Schloss gehört zu den bedeutendsten Teltscher Sehenswürdigkeiten der Stadtplatz mit einem einzigartigen, wohlerhaltenen Komplex von historischen Renaissance- und Barockhäusern. Die Laubengänge und Frontseiten dieser Häuser wurden in meisten Fällen einheitlich gemäß einem Plan erbaut.
Quelle: http://www.unesco-czech.cz/telc/predstaveni/

Vielleicht wissen Sie nicht, dass ...

als das älteste Baudenkmal der Stadt der 49 m hohe spätromanische Pfingstturm (Svatodušní věž) aus dem 13. Jahrhundert gilt. Zu ihm gehört auch eine kleine,  Ende des 15. Jahrhunderts im gotischen Stil umgebaute Emporenkirche.
Am Straßendammende, am Scheideweg der Straßen Hradecká und 9. Mai findet man eins der im Hochland ältesten Martersäulen aus dem Jahre 1480.

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